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Biografie Vera Wenkert

Die dramatische Sopranistin Vera Wenkert hat mehr als 30 Hauptrollen auf Opernbühnen in Trier, Kaiserslautern, Münster, Nürnberg und Zürich gesungen, darunter Katja in Katja Kabanova (Janacek), Leonore in Fidelio (Beethoven), Madeleine (A.Chenier; Giordano), Marie (Wozzeck; A. Berg), Amelia (Un Ballo in Maschera, Verdi) ), Leonora (La Forza del Destino, Verdi), Abigaille (Nabucco, Verdi), Lady Macbeth (Macbeth, Verdi), Tosca (Tosca; Puccini), Madama Butterfly (Butterfly; Puccini) und Turandot (Turandot; Puccini) und einige mehr. Ihr Herz schlägt für die Musik von R. Wagner. Vera Wenkert hat auf den Opernbühnen viele seiner Frauenfiguren wie in der Doppelrolle von Venus-Elisabeth (Tannhäuser), Elsa (Lohengrin), Sieglinde (Walküre), Senta (Fliegender Holländer), Brünnhilde (Götterdämmerung) konzertant, Siegfried Brünnhilde konzertant und nicht zuletzt der Isolde (Tristan und Isolde) in einer Konzertfassung in New York zum Leben erweckt. Vera Wenkert studierte bei Gloria Davy / Indiana University, Bloomington, USA und bei Susanna Eken, Kopenhagen, Dänemark. Rollenstudien folgten bei bedeutenden Sängern wie KS Birgit Nilsson, KS Berit Lindholm, Anna Reynolds, Jean Cox, Kari Lövaas und dem New Yorker Gesangspädagogen David Jones. Für ihre Hedwig in der Premiere von "Die Rheinnixen" wurde sie in der bekannten Fachzeitschrift "Opernwelt" als "Beste Sängerin des Jahres" nominiert. In der Titelpartie Ariadne (Strauss) prägte sie die Freiluftaufführung dieser intimen Oper mit einer ausgefeilte gesanglichen und schauspielerischen Interpretation, so dass man den weiten, offenen Raum der Kaiserthermen als Insel bei den Antikenfestspielen Trier wahrnahm. Für ihre herausragende Interpretation von Tosca und Fidelio-Leonore wurde sie mit der "Theatermaske der Theaterfreunde Trier 2004" ausgezeichnet – einem der wichtigsten Kulturpreise der Region.. Vera Wenkert hat Tosca, Marie in Wozzeck und Senta mit Franz Grundheber gesungen. Franz Grundheber wählte sie als Wozzeck-Marie in seiner ersten Regie der Oper Wozzeck. 2007 sang Vera Wenkert im Theater Münster die Doppelrolle der Venus und Elisabeth in der Oper Tannhäuser (R. Wagner).

Seit 2009 ist Vera Wenkert freischaffend tätig. Sie gründete 2011 das internationale Institut StimmKunst. Sie leitet regelmässig Meisterklassen für Gesang in Grossbritannien, Irland, Italien und der Schweiz.

2013 gab Frau Wenkert ihr Debüt als Brünnhilde sowohl in Siegfried als auch in Götterdämmerung in einem Galakonzert « Der Ring an einem Abend « in Trier.

2014 war sie im Festival "Les nuits de Chéronne" mit Brünnhildes Schlussgesang, (Götterdämmerung, R. Wagner) zu erleben.

2015 sang Vera Wenkert in einer konzertanten Fassung von Tristan und Isolde (R. Wagner) die Isolde in New York in der Kirche Christ and St. Stephens Lincoln Center Area. Curt Peters sang Tristan, die musikalische Leitung hatte Douglas Martin.

Jetzt konzentriert sich in ihrer Karriere auf das Wagner'sche Repertoire, in welchem Vera Wenkert sich besonders darauf freut, Isolde auf der Bühne zu singen. Isolde empfindet sie als ihre Herzenspartie.

Sie war in Konzerten im Festspielhaus Bregenz, Österreich, in Dänemark, Deutschland, Luxemburg, Frankreich, USA und auch in Zürich zu hören.

2019 ist sie eingeladen, als Gastdozentin beim renommierten Internationalen Conducting and Singing Symposium in Robbiate, Italien, einen Meisterkurs für Gesang zu geben.

Vera Wenkert als Senta in "Der fliegende Holländer"

Vera Wenkert als Senta in "Der fliegende Holländer"

Ich empfinde mich als Singschauspielerin, die in der Musik und auf der Bühne die emotionale Reise meiner zu singenden Figur nachvollziehen möchte. Als Sängerin bin ich Schöpferin.
— Vera Wenkert
Vera Wenkert als Turandot im Opernhaus Zürich (Foto: Lucian Hunziker)

Vera Wenkert als Turandot im Opernhaus Zürich (Foto: Lucian Hunziker)

Vera Wenkert als Marie in "Wozzeck" mit Franz Grundheber als Wozzeck

Vera Wenkert als Marie in "Wozzeck" mit Franz Grundheber als Wozzeck

Vera Wenkert als Sieglinde in Die Walküre

Vera Wenkert als Sieglinde in Die Walküre